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Clevere Akustik für Architektenplattform

Clevere Akustik für Architektenplattform

Arbeiten und Wohnen in Räumen mit Industriestil ist beliebt. Durch seinen Fabrikcharakter erhält das Büro von Deutschlands führender Architektenplattform www.competitionline.com seinen rauen Charme. Einziges Problem: Die hohen Decken und die glatten Beton-, Estrich- und Glasflächen sind in akustischer Hinsicht eine Herausforderung. Durch clevere Raumgestaltung ist die Schallabsorption hier jedoch gut gelöst worden. Großen Anteil daran tragen Akustikstoffe von drapilux.

Vor dem Umzug in die Berliner Friedrichstraße im November 2018 war das Büro bei gleicher Mitarbeiterzahl zwar größer gewesen, der Altbau aus der Gründerzeit hatte allerdings auch deutliche Macken. „Ziel des Umzugs war eine qualitative Verbesserung und eine langfristige Standortsicherung“, erklärt Firmeninhaberin Angelika Fittkau-Blank. Heute arbeiten hier 35 Menschen – und das auf 365 Quadratmetern.

Die competitionline-Mitarbeiter verfassen und veröffentlichen täglich Fachartikel über Trends und Marktpotenziale, mehr als 30.000 Ausschreibungen sowie die Ergebnisse sämtlicher Architekturwettbewerbe. Das erfordert konzentriertes Arbeiten, welches nur ohne Umgebungsgeräusche möglich ist. In offenen Bereichen ist Stillarbeit allerdings eher schwierig. „Wir sind daher bereits sehr früh mit Akustikfachleuten auf die Baustelle gegangen und haben uns beraten lassen, wie wir bei unterschiedlichen Raumgrößen von 30 bis zu 150 Quadratmetern einen gleichmäßigen akustischen Raumeindruck erzielen können“, berichtet competitionline-Herausgeber Dirk Bonnkirch. Da schon im alten Büro spezielle Deckenbaffeln eingesetzt worden waren, konnte dieses System in das neue Büro mitgenommen werden. Doch das reichte nicht: Bei der Möblierung der Räume wurde gezielt auf die Raumakustik geachtet. „Sowohl die Trennwände zwischen den Arbeitsplätzen als auch die Vorhänge, die Teppiche und sogar ein Teil der Lampen, die wir eingesetzt haben, sind professionelle Schallschlucker“, erläutert Tanja Ptacek, Redaktion Ergebnisse | Kundenservice, die die Ausstattung der neuen Büroräume verantwortet hat.

drapilux Referenz Verlag competitionline, Berlin
drapilux Referenz Verlag competitionline, Berlin

Stoffe nach akustischer Anforderung ausgewählt

Bei den Stoffen hat sich der Verlag für spezielle, schallabsorbierende Textilien der Marke drapilux entschieden. Akustikstoffe werden nach einem in der DIN EN 11654 festgelegten Verfahren einer der Absorberklassen A, B, C, D oder E zugeordnet. Diese basieren auf dem jeweils bewerteten Schallabsorptionsgrad. Welche Klasse notwendig ist, hängt von den akustischen Anforderungen an einen Raum ab. drapilux hat Textilien der verschiedenen Absorberklassen im Portfolio, die die in Räumen bereits vorhandene Schallabsorption frequenzabhängig ergänzen. Alle Stoffe wurden in aufwändigen Testverfahren auf ihre raumakustische Wirkung hin untersucht. 

Die Textilien dienen jedoch nicht nur der Funktion, sondern auch der Gestaltung. Die Büroräume des Verlags sind in blau-grauen Farbnuancen gehalten, die Farben der Teppiche im Forum und in den Besprechungsräumen sind in Anlehnung an die Eichenfensterbänke und den Boden naturnah gehalten. „Als bewussten Kontrast dazu haben wir in einem kleinen Besprechungsraum rosa Vorhänge aufgehängt“, so Ptacek. Der „rosa Salon“ setzt damit überraschenden Kontrast. „Die Farbe kontrastiert nicht nur sehr schön mit den harten Betonoberflächen, der Raum hat durch die Vorhänge und den weichen Teppich auch eine ganz andere Stimmung als der Rest des Büros“, so Herausgeber Bonnkirch. „Hier soll es schon etwas ‚loungiger‘, intimer und bequemer zugehen als in den anderen Räumen, hier darf man sich auch mal zum freien Brainstorming langmachen. Und der Farbkontrast ist etwas, was auch farblich dein Gehirn anregen kann und einen kreativen Bruch erzeugt.“ 

Bei den Mitarbeitern kommen die Raumakustik, das Raumklima und die Gestaltung gut an, die Arbeitsqualität sei bestens, wie Bonnkirch sagt – und das, obwohl das Büro im Vergleich zum alten um 30 Prozent kleiner ist. „Als wir die Baustelle das erste Mal betreten haben, war es kaum möglich, sich vernünftig zu unterhalten“, sagt Bonnkirch. „Jetzt können problemlos zehn Leute gleichzeitig in einem Bereich arbeiten, und ich bekomme es gar nicht mit, ob jemand weiter hinten im Raum gerade telefoniert oder nicht.“

Fotos: © Koy+Winkel

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