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Designerin Kirstin Herrmann im Interview

Durchbruch mit Dim Out

Kirstin Herrmann ist Leiterin des Designbüros bei drapilux. Kreativität mit Blick auf Funktionalität ist die Herausforderung ihrer täglichen Arbeit. Die Designerin erzählt im Interview über neue Designs, Trends und wo sie neue Inspirationen gewinnt. 

Kirstin Herrmann

Auf der Heimtextil in Frankfurt hat drapilux eine völlig neue Dim Out-Generation vorgestellt. Welche Bedeutung hat diese für zukünftige Dessins?

Die technische Entwicklung der reinweißen Trevira CS-Grundqualität ist ein richtiger Durchbruch für uns. Wir sind nun sehr gut aufgestellt und können erstmalig auch moderne, frische Dessins auf Dim Outs drucken und dabei ganz individuell auf die Wünsche unserer Kunden eingehen. Damit besteht die Möglichkeit, Funktionalität mit hochwertigem Design und hellen Farben zu verbinden. 

 

Wie sieht das konkret aus?

Bei Artikel 218 beispielsweise haben wir bewusst Dessins entwickelt, die die weiße Ware betonen und mit kühlen Farbtönen und klaren Formen stilvoll in Szene setzen. Dies hat die Serie in ihrem skandinavischen Stil geprägt. Bei der Entstehung der neuen Kollektion haben wir Designer besonders eng mit den Produktentwicklern und dem Vertrieb zusammengearbeitet. Dieser rege Austausch und die verschiedenen „Brillen“, mit denen jede Abteilung an einen Tisch kommt, ist ein großer Vorteil für uns.

 

Was denken Sie, warum der skandinavische Trend nach wie vor so beliebt ist? 

Ich glaube einfach, weil er funktioniert. Die Formen sind schlicht und das Design geradlinig und klar. Der Look ist irgendwie modern und zugleich langlebig. Ich glaube, dieser Trend wird uns noch eine ganze Weile begleiten. 

 

Wovon lassen Sie sich inspirieren? 

Meine Inspirationen hole ich mir vor allem aus der Mode und dem Möbelbereich. Die Leitmessen für Interior in Mailand, Stockholm und Köln sind zum Beispiel wichtige Inspirationsquellen für mich. Meines Erachtens liegt der Möbelmarkt bei neuen Trends sehr weit vorn, manchmal sogar weiter als die Mode. Ich reise außerdem gern in die Niederlande, insbesondere nach Amsterdam, und lasse mich dort von den Menschen und in den kleinen Gassen inspirieren. Ideen und Design entstehen aber auch oft durch ganz alltägliche Dinge: Bei einem gemütlichen Abend mit Freunden, beim Sport oder einem Spaziergang im Grünen kommen mir manchmal die besten Ideen. 

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