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drapilux launcht dekorative Elemente zur Geräuschreduzierung

drapilux launcht dekorative Elemente zur Geräuschreduzierung

Soundwise – flexible Schallabsorber mit hohem Mehrwert für die moderne Architektur 

Fabrik Lofts, Coworking Spaces, außergewöhnliche Hotel-Tower: Die moderne Architektur ist geprägt von offenen Raumstrukturen sowie schallharten Oberflächen – und damit schlechten raumakustischen Eigenschaften. Textilhersteller drapilux bringt mit Soundwise erstmalig flexibel einsetzbare Elemente auf den Markt, die die Akustik verbessern, sich in die bestehende Architektur integrieren lassen oder auch völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Darüber hinaus verfügen die waschbaren Stoffbezüge der Schallabsorber über intelligente Zusatzfunktionen wie drapilux flammstop,drapilux air und drapilux bioaktiv, die sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. 

„Wir verhelfen Räumen bei größtmöglicher Gestaltungsfreiheit zu optimaler Akustik und bieten durch Zusatzfunktionen einen hohen Mehrwert“, fasst drapilux- Vertriebsleiter Hubert Reinermann die Produktneuheit zusammen. Bekannt ist die Marke bislang vor allem für intelligente Objekttextilien. Die Stores, Vorhänge und Möbelbezüge werden weltweit in Hotels, Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen, Bildungseinrichtungen, auf Schiffen und in Büros eingesetzt. Ergänzend zu den flammhemmenden, schallabsorbierenden Stoffen hat drapilux nun auch miteinander kombinierbare Akustikelemente für die Wand-, Decken- und Raumgestaltung geschaffen, um im Objekt einen effektiven Schallschutz zu gewährleisten. Die Soundwise-Akustiklösungen vereinen geräuschreduzierende Eigenschaften mit der bekannten Ästhetik hochwertiger drapilux-Textilien. 

Schadstoffgeprüft und nachhaltig 

„Der OEKO-TEX® STANDARD 100 beim textilen Anteil der Soundwise-Elemente ist erfüllt“, so Hubert Reinermann. Für die Unbedenklichkeit des Produktes liegt ein Materialsicherheitsdatenblatt vor, außerdem ist der Innenbestandteil mit dem FSC-Zertifikat für Nachhaltigkeit zertifiziert. „Auch die Recyclingfähigkeit und eine ressourcenschonende Produktion ‚made in Germany‘ entsprechen unserem hohen Anspruch an Nachhaltigkeit“, ergänzt der Vertriebsleiter. 

Hohe akustische Wirkung 

Die akustische Wirkung von Soundwise wurde in Labors getestet und bestätigt. Besonders Großraumbüros profitieren von der Schallabsorption: Wissenschaftler empfehlen bei geistigen Tätigkeiten maximal 50 Dezibel, was normaler Gesprächslautstärke entspricht. Wenn mehrere Gespräche in einem Büro geführt werden, wird diese Grenze ohne akustische Lösung schnell überschritten. Im Idealfall wird der Faktor Akustik bereits während der Bauplanung berücksichtigt. „Ist dies nicht der Fall, bedarf es flexibler Lösungen, die einerseits dem architektonischen Anspruch des Objekts entsprechen und andererseits die technischen Voraussetzungen mitbringen, um Raumakustik nachhaltig positiv zu beeinflussen. Mit den drapilux-Schallabsorbern bieten wir für akustische Problemstellungen eine Lösung an, die es in dieser Form auf dem Markt für Absorberprodukte bislang nicht gibt“, ist sich Reinermann sicher. 

drapilux Soundwise Aufbau
drapilux Soundwise Aufbau

Aufbau der Soundwise-Elemente 

Das Unternehmen Schmitz Textiles, zu der die Marke drapilux gehört, hat viel Wert auf aufwändige, detailgenaue Analysen mit Nachhallzeit-Messung gelegt. Die geprüften Absorber bestehen aus gelochten Faltelementen aus 2 Millimeter dickem brandhemmendem Zellstoff, der mit einer kratzfesten Mattfolie cellophaniert wird. Auf den lnnenseiten der Elemente ist ein Akustikvliesstoff aufgebracht. Je nach Aufbautyp – A1, A2 oder A3 – wird eine unterschiedliche Anzahl Faltelemente zu den Absorberelementen zusammengesetzt. Das Akustikvlies und die Löcher im Zellulose- Körper sorgen für einen idealen Strömungswiderstand und damit für eine optimale Schallabsorption. 

Alle drei Produkte A1, A2 und A3 sind nach DIN EN ISO 354:2003-12 /1/ getestet. 

Auch der Textilüberzug selbst ist schallabsorbierend. Akustikstoffe werden nach einem in der DIN EN 11654 festgelegten Verfahren einer der Absorberklassen A, B, C, D oder E zugeordnet. A ist höchst absorbierend, E gering absorbierend. Diese Klassen basieren auf dem jeweils bewerteten Schallabsorptionsgrad. Welche notwendig ist, hängt von den akustischen Anforderungen an einen Raum ab. Somit ist es sinnvoll, ein Portfolio aus allen Klassen anbieten zu können. 

Weitere Vorteile der neuen Schallabsorber 

Die neuen Produkte ermöglichen durch ihre Leichtigkeit und Kompaktheit einen flexiblen und montagefreundlichen Einsatz im Objekt – sei es im Office, Hotel, Restaurant, Healthcare- oder Schul- und Bildungsbereich. Die Stoffhüllen sind abnehmbar und bei veränderten Gestaltungswünschen jederzeit austauschbar. Zudem sind die Bezüge waschbar. Damit reagiert drapilux auf gestiegene Hygienebedürfnisse im Objektbereich. 

Ihren deutlichen Mehrwert gegenüber herkömmlichen Akustikelementen erhalten die Soundwise-Absorber durch die intelligenten Zusatzfunktionen des Stoffüberzugs: Artikel 109 ist flammhemmend und durch drapilux air luftreinigend. Artikel 102 ist darüber hinaus antimikrobiell (drapilux bioaktiv). 

A1 für die Wand- und A2 für die Deckengestaltung bestehen aus flammhemmenden Materialien und erfüllen die Brandklasse B1. Die Bestandteile vom Zellulose-Körper über den Kleber bis hin zum Stoffüberzug sind dabei durchgehend zertifiziert. 

Verschiedene Farben und die beiden Stoffqualitäten der Bezüge eröffnen eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Der Artikel 102 wird mit zwölf Farben, der 109 mit elf Farben angeboten. 

 

Die drei Soundwise-Produkte im Detail 

drapilux Soundwise A1
drapilux Soundwise A1 in der Anwendung

A1 für die Wandgestaltung 

Das 950 g leichte Produkt „drapilux A1“ ist 40 cm hoch und 40 cm breit. Mit den Stegen, in die die Magnete für die Wandbefestigung eingelassen sind, ist der A1-Absorber ca. 7 cm tief. Die Anbringung kann flexibel an Wand, Decke oder beispielsweise (Schrank- )Türen erfolgen. Auf Schienen montiert kann das Produkt auch als Raumteiler fungieren. Anders als bei herkömmlichen Schallabsorbern erfolgt die Haftung über Magnete. Als Basis dienen jeweils Metallschienen, die zudem bei geänderten räumlichen Aufteilungen unproblematisch demontier- und versetzbar sind. „drapilux A1“ kann je nach Bedarf in den verschiedenen Frequenzen der Absorberklassen A und B vorkonfiguriert werden und stellt so eine Lösung für spezifische akustische Herausforderungen dar. 

A1 mit drapilux 102: Bewerteter Absorptionsgrad αw 0,9, Absorberklasse A und damit höchst absorbierend 
A1 mit drapilux 109: Bewerteter Absorptionsgrad αw 0,85, Absorberklasse B und damit höchst absorbierend 

drapilux Soundwise A2
drapilux Soundwise A2 in der Anwendung

A2 für die Deckengestaltung 

Das Produkt „drapilux A2“ hat die Maße 31 x 68 x 0,25 cm, ein Gewicht von 380 g und eignet sich als Deckenelement. Die Haftung erfolgt wie bei „drapilux A1“ über Magnete – die Montage ist somit sehr einfach. 

A2 mit drapilux 102: Bewerteter Absorptionsgrad αw 0,6, Absorberklasse C und damit hoch absorbierend 
A2 mit drapilux 109: vergleichbar mit drapilux 102 

drapilux Soundwise A2
drapilux Soundwise A3 in der Anwendung

A3 Akustik-Würfel für die Raumgestaltung 

Der 2.600 g leichte Würfel „drapilux A3“ hat die Maße 43 x 43 x 43 cm und erfüllt seinen Sinn am besten in halligen Räumen. Die Würfel lassen sich nah an der Schallquelle platzieren. Mehrere nebeneinander oder übereinander angeordnet, absorbieren sie nicht nur den Schall, sondern wirken auch als stilvolles Designmittel. 

Ergänzend zu „drapilux A3“ werden Würfelaufsteller angeboten. Diese werden zwischen den einzelnen Würfeln platziert und helfen die Schallabsorption zu verbessern. Unter den Soundwise-Elementen können Filzgleiter angebracht werden. Das schont den Stoff, und die zusätzliche Fläche unterstützt ebenfalls die akustische Wirkung. 

In welchem Umfang Akustikelemente erforderlich sind, hängt von der Nutzungsart, Größe und Beschaffenheit des Raumes sowie vorhandenen Elementen wie Fenstern und Mobiliar ab. Geschulte Mitarbeiter im Außendienst und Objekt Manager von drapilux beraten hierzu individuell. 

 

Anwendungsbericht: Blindenwohnstätten Berlin Haus Spandau 

In den „Blindenwohnstätten Berlin Haus Spandau“ leben 120 pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner mit Sehbehinderung oder Erblindung im Alter zwischen 30 und 104 Jahren. Für diesen Personenkreis ist das Hören für die Kommunikation und die Orientierung besonders wichtig – eine gute Akustik selbstverständlich. „Diese war in unserem großen und mit 4,70 m sehr hohen Veranstaltungsaal, ein Betongebilde aus den 1980er-Jahren, allerdings sehr eingeschränkt gegeben“, so Einrichtungsleiter Stefan Fischer. 

Die Lösung des Problems erreichte die Einrichtung durch die Kombination von schallabsorbierenden drapilux-Vorhängen und Soundwise-Wandelementen. „Wir setzen drapilux-Textilien schon lange ein und kennen die sehr gute Qualität“, sagt Fischer. „Dass es nun auch Schallabsorber-Produkte des Herstellers gibt, ist für uns daher ideal. Die Textilien wie auch Absorber sind schwer entflammbar, der Brandschutz ist damit gewährleistet. Die akustische Wirkung der Wandelemente hat uns verblüfft – war es zuvor anstrengend und schwierig, auch bei einer kleinen Personenanzahl ein Gespräch zu führen, lebt der Saal jetzt. Bewohnerveranstaltungen und Konzerte entfalten die akustische Wirkung, welche gewünscht ist. Zudem kommt eine Nutzungserweiterung dazu, sprich dank dessen, dass nunmehr eine ‚normale‘ Unterhaltung möglich ist, können seither regelmäßig Seminare und Fortbildungen stattfinden“, erklärt der Einrichtungsleiter. 

Auch das Design hat die Institution überzeugt: Die Farbauswahl ist wie auch bei den Stoffen sehr groß. Thomas Markert, Objektberater bei drapilux und „geistiger Vater“ von Soundwise, hat die Blindenwohnstätten bei jedem Schritt begleitet und unter anderem zur erforderlichen Menge der Wandelemente beraten. Die Blindenwohnstätten sind so zufrieden, dass weitere Schallabsorber beispielsweise in den Wohnbereichsspeiseräumen, die bis zu 20 Bewohnern Platz bieten, eingesetzt werden sollen. „Bei uns leben Blinde und Sehbehinderte, die lauter und leiser reden sowie besser und schlechter hören. Hohe Lautstärken in Bereichen, wo mehrere Menschen miteinander kommunizieren, sind nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Mitarbeitenden eine große Belastung – diese werden wir nun zielführend reduzieren können“, sagt Fischer. 

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