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Fünf Fragen an – Mario Päßler, Thalheim

Fünf Fragen an – Mario Päßler, Thalheim

Mario Päßler (Foto) ist zusammen mit Rainer Loos Geschäftsführer der dekoma Thalheim GmbH (www.dekoma.de). Der Hauptgeschäftsbereich der dekoma Thalheim GmbH liegt in der textilen Ausstattung von Pflege- und Altenheimen, aber auch Krankenhäuser, Hotels, öffentliche Einrichtungen und Kinos zählen zu den Kunden der sächsischen Firma.

Referenzen sind u.a. die Oberlausitz Pflegeheim & Kurzzeitpflege gGmbH in Bischofswerda, der Caritasverband Karlsruhe e. V., das Seniorenzentrum St. Franziskus in Karlsruhe, das AWO Seniorenzentrum Louise-Ebert in Heidelberg und das Bayerische Rote Kreuz. Zudem das Alten- und Pflegeheim in Höchstadt, das Altenpflegeheim St. Josef in Oberkirch, die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos in München, das Evangelische Pflegezentrum in Sendling und das Winter’s Hotel Gendarmenmarkt in Berlin.

Welche sind die Hauptkriterien, nach denen Sie sich für einen Stoff entscheiden?

Im Wesentlichen sind dies kundenseitige Vorabinformationen zum auszustattenden Projekt, z. B. ob es schon Vorstellungen zur Ausstattungsvariante gibt (Stores, Vorhänge, Abdunklungsvorhänge, Flächenvorhänge, Sonnen- und Blendschutzanlagen), zur Designausrichtung, wie florale oder grafische Muster, Unis oder Sonderdrucke, zum Nutzungskonzept, Einsatzgebiet Pflegebereich (Health&Care – Gesundheitswesen), Demenzbereiche, Wohnheime, Tagespflegen, Hotelausstattung etc. Natürlich spielt hier auch die Budgetplanung des Kunden eine nicht unwichtige Rolle.

Von unserer Seite werden diese Daten dann zusammengetragen und ein entsprechendes Konzept erstellt. Bei der Erarbeitung des Gestaltungsvorschlages werden die Kundeninformationen unter Berücksichtigung lieferantenspezifischer Besonderheiten (welcher Stoffhersteller gewährleistet hier für die optimale Ausstattung die besten Voraussetzungen!) ausgewertet und für den Kunden zusammengefasst. Rechtzeitig vor Ausstattungsbeginn erfolgt ein Abstimmungstermin beim Kunden, wo Dessins und Farben mit der kompletten Ausstattung, z. B. Möblierung, Fußboden und Wandgestaltung, festgelegt werden. Hierzu sind Komplexausstatter wie die WIBU-Gruppe ein kompetenter Partner.

Da wir uns ausschließlich im öffentlichen Bereich bewegen, ist eine Ausstattung aller Komponenten in schwer entflammbarer Ausführung zwingend Voraussetzung! Darüber hinaus empfehle ich intelligente Textilien, die dabei helfen, Bewohner, Patienten und Mitarbeiter vor Keimen zu schützen und die Raumluft sowie Akustik im Raum zu verbessern. 

In der Altenpflege muss das Mobiliar funktional sein – Textilien schaffen ein wohnliches Raumklima mit Wohlfühlcharakter.

Warum ist textile Raumgestaltung aus dem Objekt nicht wegzudenken?

In der Altenpflege muss das Mobiliar funktional sein – Textilien schaffen ein wohnliches Raumklima mit Wohlfühlcharakter. Kommt man in einen Raum, so fällt der Blick doch meist zuerst auf die Gardine oder den Vorhang. Die Einrichtung nach farbpsychologischen Mustern und die Verwendung optisch ansprechender Dessins tragen wesentlich zum Wohlbefinden bei.

 

Was ist gewichtiger: Design oder Funktion?

Es ist stets eine Kombination aus beidem. Für unsere Kunden spielt vor allem die Wohnlichkeit, aber auch die Raumakustik und die Funktionalität eine große Rolle. Im Pflegebereich gibt es oft einen Außensonnenschutz, daher nutzen wir innen gern Stores in verschiedensten Dessinrichtungen oder Motivdrucken. Haben diese darüber hinaus Zusatzfunktionen wie die luftreinigende Funktion drapilux air, ist das geradezu ideal.

Warum arbeiten Sie gern mit drapilux-Stoffen?

Seit der Wiedervereinigung – die Entstehungsgeschichte der jetzigen Firma reicht mit zwischenzeitlicher Enteignung 1972 durch die DDR und Reprivatisierung 1990 bis ins Jahr 1958 zurück – ist drapilux unser fester Objektpartner. Das hat mehrere Gründe: das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, kurze Produktionszeiten und die lagerseitige Lieferbarkeit. Es gibt Entscheider, die erst drei bis vier Wochen vor der Ausstattung Gardinen oder Vorhänge in Auftrag geben, weshalb es uns besonders wichtig ist, dass der Lieferant kurzfristig Ware stellen kann.

Auch die deutsche Standortproduktion ist uns wichtig. Wir alle leben von diesem Markt, weshalb wir „made in Germany“ bevorzugen. Des Weiteren hat drapilux sehr kompetente Objektberater. Das sind Leute vom Fach, keine reinen Verkäufer – eine Besonderheit in der Branche! Die gute Dokumentation von Zertifikaten, die Produktpräsentation und die sehr geringe Fehlerquote sind weitere Pluspunkte der Marke. Die Präsentation der Artikel auf dem Onlineportal ist ebenfalls hervorragend. 

 

Welche Artikel kommen bei Ihren Kunden besonders gut an?

Im Pflegebereich ist die CareComfort-Kollektion gern genommen. Sehr beliebt ist auch die flexible 200°-Kollektion von drapilux, da sie individuell anpassbar ist. Der Kunde kann bei diesem Baukastensystem Material, Dessin und Farben nach seinen Wünschen ändern und mischen. Bei den Stores ist der Artikel 754 mit farbigen Streifen ein echter Renner. 

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