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#good2know - Folge 1

Intelligence woven in

drapilux ist für intelligente Textilien im Objekt bekannt. Die Stoffe sind nicht nur flammhemmend, durch drapilux air werden auch schlechte Gerüche abgebaut und durch drapilux bioaktiv Keime und Bakterien auf dem Textil abgetötet.

Doch wie werden die Stoffe intelligent?

Ralf Bosse erklärt’s: 

Das Geheimnis hinter der luftreinigenden drapilux air-Funktion ist ein Gemisch aus mehreren Wirksubstanzen. Genau genommen: Metallsalze und organische Stickstoffverbindungen. Diese sind speziell auf den Abbau definierter chemischer Verbindungen abgestimmt. Sie können Schad- bzw. Geruchsstoffe absorbieren, sprich aufnehmen, und anschließend adsorbieren, das heißt abbauen. Um an den Textilfasern haften zu können, müssen die Metallsalze und organischen Stickstoffverbindungen mit einem speziell auf die drapilux-Gewebe abgestimmten Bindersystem versetzt werden. Das geschieht mithilfe eines Dosiersystems, das alle Bestandteile im immer gleichen Mischverhältnis zu einer homogenen Appretur verbindet. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem die Funktion auf bzw. in den Stoff kommt: Im Foulard, einer speziellen Maschine zum Färben, Appretieren und Imprägnieren von Geweben, werden die Stoffe in die Appretur getaucht und anschließend gleichmäßig abgequetscht. Nach dem Bad müssen die jetzt fouladierten Gewebe unter bestimmten Temperaturbedingungen im Spannrahmen trocknen und kondensieren. 

Etwas „einfacher“ ist die Ausstattung mit drapilux bioaktiv. Die bioaktive Wirksubstanz, die Keime und Bakterien auf den Textilien um bis zu 99 Prozent reduziert, weist eine hohe Affinität zur Faser auf. Auch ohne die Zugabe eines weiteren Bindersystems haftet der Wirkstoff am Textil. Genau wie bei der Ausstattung mit drapilux air wird dieser über eine Dosieranlage zu einer auf die drapilux-Gewebe abgestimmten Appretur gemischt. Diese wird im Fouldard aufgetragen und anschließend auf dem Spannrahmen getrocknet. 

Das Beste: Bei drapilux all in one gibt es sogar beide Funktionen in einer.

Mehr erfahren Sie in Folge 2. 

Ralf Bosse, Produktionsleiter der Schmitz-Werke
Intelligente Funktionen

Ralf Bosse

Produktionsleiter der Schmitz-Werke I 30 Jahre im Unternehmen I Experte für intelligente Funktionen

Seit Beginn seiner Karriere ist Ralf Bosse an der Entwicklung neuer Funktionen für drapilux-Gewebe und deren Übertragung zur Serienproduktion beteiligt. Seine Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass die bei der Entwicklung erstellten Standards eingehalten werden. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, dass die drapilux-Textilien den qualitativen Anforderungen des Marktes gerecht werden. Da er sehr eng mit dem Vertrieb zusammenarbeitet, erfährt er zeitnah, was sich die Kunden wünschen. 

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