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#good2know - Folge 3

Intelligence woven in

Der Markt für intelligente Textilien wird in den nächsten Jahren weiter wachsen und immer wichtiger werden. Bereits heute gibt es viele Anwendungsfelder für Smart Textiles. Für den deutschen Produzenten drapilux heißt das: Funktionalisierung und Individualisierung, um sich im Markt von den klassischen Massenprodukten abzuheben.

Eine Bestandsaufnahme und der Blick in die Zukunft mit Ralf Bosse:  

Für drapilux prüfen wir immer wieder Funktionen und Verfahren aus anderen industriellen Bereichen. So haben wir z. B. das Plasmaverfahren, das bislang hauptsächlich bei der Behandlung von Kunststofffolien eingesetzt wurde, zur Veredlung von Textilen als Standardverfahren eingeführt.

Hier liegt die Stärke der Schmitz Werke: 

Wir haben eine Organisation, die auf Innovationen ausgerichtet ist. Neben der Teilnahme an Forschungsprojekten haben wir uns im Laufe der Jahre ein Netzwerk aus Hochschulen, Instituten, Hilfsmittellieferanten, Maschinenbauer und anderen Textilunternehmen aufgebaut, mit dem wir eng zusammenarbeiten. Hieraus entstehen immer wieder neue Ideen und Ansätze, die wir dann für die Weiterentwicklung unserer Gewebe nutzen.

Aktuell arbeiten wir mit den Fraunhofer Instituten an einem neuen Verfahren, atomare Schichten von Funktionsmaterialien auf Geweben abzuscheiden, d. h. abzutrennen. Mit dem Verfahren – Atomic Layer Deposition – könnten dann theoretisch alle Materialien aus dem elementaren Periodensystem auf Garnen und Geweben abgeschieden und so ganz neue Multifunktionalitäten erzeugt werden.

Lag in der Vergangenheit der Fokus bei der Entwicklung von Geweben hauptsächlich auf Garnen und der Gewebekonstruktion, geht es heute auch darum, durch neue Textilhilfsmittel und neue Verfahren Funktionalitäten zu kombinieren. Das Ziel: bestmögliche Multifunktionalität. 

Der Vorteil am Standort Deutschland ist hier ganz klar die Innovationskraft der Forschung und der Industrie. Hier sind wir mit unserem Netzwerk gut aufgestellt und werden dieses auch in Zukunft weiter nutzen.

 

Folge 1

Folge 2

Ralf Bosse, Produktionsleiter der Schmitz-Werke
Intelligente Funktionen

Ralf Bosse 

Produktionsleiter der Schmitz-Werke I 30 Jahre im Unternehmen I Experte für intelligente Funktionen 

Seit Beginn seiner Karriere ist Ralf Bosse an der Entwicklung neuer Funktionen für drapilux-Gewebe und deren Übertragung zur Serienproduktion beteiligt. Seine Aufgabe besteht darin, sicherzustellen, dass die bei der Entwicklung erstellten Standards eingehalten werden. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, dass die drapilux-Textilien den qualitativen Anforderungen des Marktes gerecht werden. Da er sehr eng mit dem Vertrieb zusammenarbeitet, erfährt er zeitnah, was sich die Kunden wünschen. 

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