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#good2know - Folge 5

#good2know Folge 5

Erhöhter Brandschutz in der Adventszeit

 

Der Advent steht vor der Tür, Zeit für Gemütlichkeit im Kerzenschein. Damit wird auch das Thema Brandschutz „brandaktuell“, denn laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) gibt es zum Jahresende 40 Prozent mehr Brandschäden als in vergleichbaren Frühjahrs- oder Herbstmonaten. Damit Sie die besinnliche Zeit entspannt genießen können, erklärt Frank Wiedemann, Leiter der Qualitätssicherung bei drapilux, was Sie vorbeugend tun können.

Statistisch gesehen brennt es alle zwei bis drei Minuten in einer Wohnung in Deutschland. Betroffen ist dabei häufig nur ein Gegenstand oder Zimmer, seltener brennt das gesamte Haus. Ein Feuerwehreinsatz wird jedoch nur bei jedem vierten Brand benötigt, die anderen können schnell gelöscht werden oder gehen von selbst aus. Die Zahl der Brandtoten hierzulande ist seit Jahren rückläufig und im internationalen Vergleich niedrig. Dennoch sterben im Durchschnitt 280 Menschen pro Jahr in direkter Folge eines Brandes. Über die Hälfte der Opfer ist älter als 65, da sich Ältere durch eingeschränkte Mobilität im Brandfall nicht schnell genug in Sicherheit bringen können. Todesursache sind dabei in etwa Zweidrittel der Fälle nicht die Flammen, sondern eine Rauchvergiftung durch Brandgase.

drapilux Flammstop
Frank Wiedemann, Leiter Qualitätssicherung Schmitz Textiles

Die Hauptursachen für Wohnungsbrände sind elektrische Geräte, menschliches Fehlverhalten und offenes Feuer. Letzteres ist insbesondere am Jahresende für die vermehrten Brandschäden verantwortlich: Ein trockener Adventskranz oder ein Weihnachtsbaum benötigt ca. 10 Sekunden, bis er vollkommen in Flammen steht. Wer nicht auf echte Kerzen am Baum verzichten möchte, kann die Brandgefahr mit einfachen Mitteln eindämmen:

  • Kerzen nie unbeaufsichtigt oder ganz herunterbrennen lassen

  • Kerzen nur auf stabilen Metallständern platzieren und gerade aufrichten

  • Weihnachtsbaum erst kurz vor den Feiertagen kaufen, regelmäßig wässern und auf einer nicht brennbaren Unterlage aufstellen

  • Löschmittel griffbereit in der Nähe platzieren (Eimer mit Wasser, Feuerlöscher oder Feuerlöschspray)

  • Auf genügend Abstand zu brennbaren Materialien achten

 

Beim letzten Punkt gilt besondere Vorsicht bei Deko-, Vorhang- und Möbelstoffen. Zusätzliche Sicherheit bieten hier die drapilux-Textilien. Durch eine Modifikation der Polyesterfaser sind alle Stoffe des Emsdettener Unternehmens permanent schwerentflammbar. Sollte es zu einem Brand kommen, hemmen sie die Ausbreitung des Feuers und die Entwicklung von Rauchgas. Sämtliche drapilux-Artikel entsprechen den nationalen und internationalen Sicherheitsstandards im Objektbereich. In Hotels, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder auf Schiffen sind schwerentflammbare Stoffe gesetzlich vorgeschrieben. Zusätzlich zu den gesetzlichen Zertifizierungen prüft drapilux die Produkte eingehend im eigenen Labor. Mehr zu den Zertifizierungen erfahren Sie in der #good2know Folge 4.

Doch auch wenn man auf echte Kerzen am Tannenbaum verzichtet, sollte man sich der Feuergefahr von Lichterketten und elektrischen Kerzen bewusst sein. Hier können Kurzschlüsse, durchgeschmorte Kabel oder defekte Akkus Brandauslöser sein. Deswegen sollte beim Kauf auf Prüfsiegel wie „GS“ oder „VDE“ geachtet werden.

 

drapilux wünscht Ihnen eine unbeschwerte und gefahrenfreie Adventszeit.

Frank Wiedemann ist bei Schmitz Textiles u. a. dafür verantwortlich, dass die internationalen Brandschutznormen eingehalten werden und beantwortet Anfragen zur REACh – der Europäischen Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe. Die REACh gilt als eine der strengsten Chemikaliengesetze der Welt.

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